Angststörungen und Emotionswahrnehmung
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A frame that forgets how it found something cannot be audited. These are the routes that admitted this work.
Bibliographic record
Abstract
Die Frage unserer Studie war, ob Angstpatienten Defizite zeigen in ihrer Fähigkeit, mimisch ausgedrückte Basisemotionen zu erkennen. In klinischen Beobachtungen zeigt sich, dass Angstpatienten oft ihre Mitmenschen als wenig ängstlich im Kontrast zu ihrer eigenen Ängstlichkeit erleben. Ebenso findet sich bei diesen oft die (verzerrte) Wahrnehmung, dass die Mitmenschen ärgerlich auf sie sind. Zum einen vermuten wir ein generelles Defizit in der Emotionswahrnehmung bei Angstpatienten, da die Störung das Affektsystem beeinflusst. Zum anderen folgern wir aus den klinischen Befunden, dass diese die Basisemotion Angst besonders schlecht wahrnehmen und im Gegensatz Ärger relativ gut erkennen, bzw. häufig fälschlicherweise die anderen präsentierten Emotionen als Ärger interpretieren. Untersucht wurde eine Gruppe von N=39 Angstpatienten (90% Panikstörung, 10% soziale Phobie) und eine nach Alter und Geschlecht vergleichbare Kontrollgruppe von N=41 Patienten mit neurologischen Erkrankungen (v.a. Bandscheibenläsionen und Neuropathien), die anamnestisch keine psychiatrischen Krankheiten angaben. Die eingesetzten Instrumente waren der FEEL-Test zur Messung der Emotionserkennung (Facially Expressed Emotion Labeling; Kessler et al., 2002), STAI, BDI, BFS, Femko (Fragebogen zur Emotionskontrolle), TAS (Toronto Alexithymie Skala) und F-SOZU. Wie zu erwarten zeigten die Angstpatienten im Vergleich zur Kontrollgruppe erhöhte Werte in allen Fragebögen. Sie erkannten die Basisemotionen (Gesamtwert) signifikant schlechter als die Kontrolle (p<0,000). Wie vermutet erkannten die Angstpatienten Angst von allen Emotionen am schlechtesten. Allerdings verfehlte der direkte Vergleich der Angsterkennung zwischen Angstpatienten und Kontrolle das Signifikanzniveau. Ärger hingegen war die Emotion, die die Angstpatienten gleich nach Freude am besten erkannten. Zudem wählten die Angstpatienten am häufigsten Ärger als Fehlantwort, signifikant häufiger (p<0,01) als die Kontrolle. Wir folgern aus diesen Ergebnissen, dass Angstpatienten Basisemotionen generell schlechter erkennen. Eine Fehlwahrnehmung von Angst ist jedoch nicht spezifisch für diese Gruppe. Die Vermutung, dass die Angstpatienten dazu tendieren, Ärger in den Gesichtern ihrer Mitmenschen zu lesen, konnte jedoch bestätigt werden.
Fetched live from OpenAlex and de-inverted. Abstracts are not stored in this database: the inverted indexes are 8.6 GB of the frame’s 9.3 GB of text, and the host has 13 GB free.
Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.002 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.003 | 0.003 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.003 | 0.002 |
| Bibliometrics | 0.001 | 0.003 |
| Science and technology studies | 0.001 | 0.002 |
| Scholarly communication | 0.001 | 0.001 |
| Open science | 0.003 | 0.000 |
| Research integrity | 0.002 | 0.002 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.005 | 0.023 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it