Diskriminierungssensible Psychotherapie: Wie hoch ist das Privilegienbewusstsein von Psychotherapeut*innen in Deutschland?
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Bibliographic record
Abstract
Zusammenfassung Ziel der Studie Diskriminierung kann sich negativ auf die psychische Gesundheit auswirken und spielt somit auch im Kontext der Psychotherapie eine entscheidende Rolle. Die vorliegende Studie skizziert die Potenziale sowie die Relevanz eines (intersektionalen) Privilegienbewusstseins von Psychotherapeut*innen für eine diskriminierungssensible Psychotherapie. Ziel war, erstmalig das Privilegienbewusstsein von Psychotherapeut*innen in Deutschland sowie dessen Thematisierung in der Ausbildung von Psychotherapeut*innen zu erfassen. Zudem wurde der Zusammenhang von der Zugehörigkeit zu einer marginalisierten Gruppe und dem Privilegienbewusstsein auf Seiten der Psychotherapeut*innen untersucht. Methode In einer deutschlandweiten Online-Befragung (2022) nahmen 270 Psychotherapeut*innen (in Ausbildung) teil. Das Privilegienbewusstsein wurde mit einer gekürzten, ins Deutsche übersetzten Version der Awareness of Privilege and Oppression Scale-2 bezüglich der Diskriminierungsachsen Heterosexismus, Klassismus und Rassismus erhoben. Drei selbstkonstruierte Items haben ergänzend die Thematisierung von Diskriminierung und Privilegierung in der Psychotherapieausbildung erhoben. Der Zusammenhang zwischen der Zugehörigkeit zu einer marginalisierten Gruppe und dem Privilegienbewusstsein wurde mittels linearer Regressionsanalyse adjustiert für Alter untersucht. Ergebnisse Knapp 65% der Teilnehmenden fühlten sich nicht oder eher nicht auf den Umgang mit Diskriminierungserfahrungen von Patient*innen vorbereitet, wobei ca. 40% angaben, dass Diskriminierung in der Ausbildung nicht thematisiert wurde. Deutlich seltener wurde Privilegierung thematisiert. Die Zugehörigkeit zu einer marginalisierten Gruppe ging mit einem statistisch signifikant höheren Privilegienbewusstsein einher (B=0,47, 95%-Konfidenzintervall: 0,27–0,67, F(2, 267)=15,41, p<0,001). Schlussfolgerung Der Einfluss von Diskriminierung und Privilegierung auf die psychische Gesundheit und therapeutische Beziehung werden derzeit nicht ausreichend in der Psychotherapieausbildung berücksichtigt. Die Aufnahme dieser Themen in das Curriculum der Ausbildung hat das Potenzial, die Qualität der Psychotherapie erheblich zu verbessern.
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Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.005 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.006 | 0.005 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.005 | 0.002 |
| Bibliometrics | 0.005 | 0.008 |
| Science and technology studies | 0.001 | 0.002 |
| Scholarly communication | 0.002 | 0.002 |
| Open science | 0.006 | 0.000 |
| Research integrity | 0.005 | 0.006 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.023 | 0.027 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it