Bibliographic record
Abstract
Der Beitrag gibt einen Ueberblick ueber die Entwicklung des internationalen Luftfahrthaftungsrechts unter besonderer Beruecksichtigung der Verordnung (EG) 889/2002 des Europaeischen Parlaments und des Rates vom 13.05.2002 zur Aenderung der Verordnung (EG) 2027/97 des Rates ueber die Haftung von bei Unfaellen. Das internationale Luftfahrthaftungsrecht wurde jahrzehntelang vom System des Warschauer Abkommens (WA) von 1929 bestimmt. Die darin festgelegten relativ geringen Haftungsgrenzen fuer Personenschaeden wurden bald kritisiert, insbesondere in den USA. Es wurde danach versucht, auf voelkerrechtlicher Ebene ein besseres Haftungsregime zu schaffen, doch kam es statt zur angestrebten Vereinheitlichung zunehmend zur einer Rechtszersplitterung. Nachdem die International Air Transport Association (IATA) 1995 auf privatrechtlicher Basis mit dem IATA-Intercarrier Agreement on Passenger Liability die Haftungsgrenzen fuer Passagierschaeden aufhob, wurde die EU-Kommission aktiv und legte einen Vorschlag fuer eine Verordnung ueber die Haftung von bei Unfaellen vor, mit der ein abgestuftes Haftungssystem fuer Luftfahrtunternehmen der geschaffen werden sollte. Die VO (EG) 2027/97 trat am 17.10.1998 in Kraft. Bald wurden Bedenken hinsichtlich ihrer Voelkerrechtskonformitaet laut. 1999 entschied der englische High Court, dass dem WA die Pflicht einer jeden Vertragspartei zu entnehmen sei, auch die eigenen nicht anders als im WA vorgesehen haften zu lassen. Da die VO diese Pflicht missachte, verstosse sie gegen das WA und damit gegen das Voelkerrecht. Wie auch immer diese Einwaende beurteilt werden, die VO (EG) 2027/97 gab auf internationaler Ebene wichtige Impulse fuer eine Neuregelung. Eine 1996 von der International Civil Aviation Organization (ICAO) eingesetzte Arbeitsgruppe legte einen Entwurf fuer eine Generalrevision des Systems des WA vor. Auf Einladung der ICAO fand im Mai 1999 in Montreal eine diplomatische Konferenz statt, als deren Ergebnis am 28.05.1999 das zur Vereinheitlichung bestimmter Vorschriften ueber die Befoerderung im internationalen Luftverkehr (Uebereinkommen von Montreal) verabschiedet wurde. Der sachliche Anwendungsbereich umfasst nach Artikel 1 Absatz 1 jede internationale Befoerderung von Personen, Reisegepaeck oder Guetern, die durch Luftfahrzeuge gegen Entgelt erfolgt. Grundsaetzlich gilt wie in der VO (EG) 2027/97 die unbegrenzte Haftung des Luftfrachtfuehrers bei Tod oder koerperlicher Verletzung von Fluggaesten. Weitere Regelungen betreffen die Haftung fuer Reisegepaeck und Verspaetungsschaeden. Anders als das WA eroeffnet das Uebereinkommen von Montreal auch Organisationen der regionalen Wirtschaftsintegration die Moeglichkeit, Vertragspartei zu werden. Im Jahr 2000 legte die EU-Kommission einen Vorschlag fuer eine Verordnung des Europaeischen Parlaments und des Rates zur Aenderung der VO (EG) 2027/97 ueber die Haftung von bei Unfaellen vor. Wesentliches Ziel dieses Vorschlags war die Angleichung der Haftungsregelungen der VO an das Uebereinkommen von Montreal, um sicherzustellen, dass fuer die der Gemeinschaft unabhaengig davon, ob sie eine internationale, eine innergemeinschaftliche oder eine inlaendische Strecke befliegen, einheitliche Vorschriften gelten. Besprochen werden abschliessend einzelne Regelungen der 2002 beschlossenen Veraenderungsverordnung. (KfV/A)
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How this classification was reachedexpand
Full frame machine prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.001 | 0.002 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.001 | 0.001 |
| Bibliometrics | 0.002 | 0.002 |
| Science and technology studies | 0.001 | 0.001 |
| Scholarly communication | 0.004 | 0.005 |
| Open science | 0.002 | 0.002 |
| Research integrity | 0.002 | 0.002 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.048 | 0.009 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".