Kinematische Knie-TEP Lima PHYSICA KR: Ein - Jahres - Untersuchung unter Berücksichtigung von Funktion, Schmerz und Wahrnehmung
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Bibliographic record
Abstract
Hintergrund: Das seit 2013 verfügbare Physica System der Firma LimaCorporate (Udine, Italien) stellt ein modulares Knieprothesenimplantat für den bikondylären Oberflächenersatz dar. Drei Systeme sind verfügbar: KR (Kinematic Retaining), CR (Cruciate Retaining) und PS (Posterior Stabilized). Das Prothesendesign des kinematischen Physica KR-Systems bildet durch das Design des Inlays und der Femurkondylen die Anatomie des Gelenkes nach und simuliert die natürliche Roll-Back-Bewegung. In einer Ein-Jahres-Untersuchung sollten die klinischen Ergebnisse des implantierten Physica Systems der Physica KR-Prothese unter besonderer Berücksichtigung von Funktion, Schmerz und Wahrnehmung erhoben werden, wobei die Wahrnehmung als Gesundheitszustand, Zufriedenheit und Erwartungen charakterisiert wurde. Daneben sollte der Einfluss des Alters, des Geschlechts, des Körpergewichts (BMI), möglicher Voreingriffe am betroffenen Kniegelenk, des körperlichen und gesundheitlichen Zustandes der Patienten sowie der Einfluss von Nikotin- und Alkoholkonsum geprüft und die prä- und postoperative Beinachse beurteilt werden. Patienten, Material und Methode: Ein Jahr postoperativ wurden Patienten, die in der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus der Universität Würzburg zwischen Mai 2014 und Februar 2017 die Physica KR-Prothese implantiert bekommen hatten, in einer retrospektiven Studie nachuntersucht. Der Knee Society Score (KSS), der Western Ontario and McMaster Universities Osteoarthritis Index (WOMAC), der SF-36 Fragebogen zum allgemeinen Gesundheitszustand (36 Item Short Form Health Survey) sowie ein eigenständig entwickelter Fragebogen wurden neben Röntgenaufnahmen verwendet, um objektive und subjektive Ergebnisse zu erhalten. Es wurde der präoperative Zustand mit dem postoperativen Zustand verglichen. Ein-Jahres Ergebnisse: Insgesamt konnten 46 von 69 Patienten in die Studie aufgenommen werden. Davon waren 20 Frauen (43,5%) und 26 Männer (56,5%). Das Alter der Patienten reichte von 54 bis 82 Jahre und lag im Durchschnitt bei 69 Jahren. Röntgenologisch zeigte sich postoperativ eine physiologische femorotibiale Beinachse. Lockerungszeichen zeigten sich nicht. Im Nachuntersuchungszeitraum kam es zu 3 Komplikationen (z Revisionen, eine tiefe Beinvenenthrombose). Der Total Knee Score des KSS ergab eine signifikante Verbesserung von präoperativ 93,3 (SD ± 29,1) auf 158,1 (SD ± 24) Punkte ein Jahr nach der Operation. Der Knee- Score verbesserte sich von 37,7 (SD ± 19,5) auf 78,2 (SD ± 13,5). Im Funktions-Score stieg der erreichte Punktewert von 55,7 (SD ± 15,3) auf 80,1 (SD ± 15,7). Der WOMAC ergab eine signifikante Verbesserung im Gesamtscore von präoperativ 44,5 (SD ± 16,2) auf postoperativ 20,7 (SD ± 12,4) Punkte). Der körperliche Summenscore im SF-36 stieg von 33,5 (SD ± 14,4) auf 62,2 (SD ± 24) ein Jahr nach der Operation. Im psychischen Summenscore erreichten die Patienten präoperativ 57,7 (SD ± 20,5). Postoperativ stieg die Punktezahl auf 72,3 (SD ± 20). Die Veränderung des Gesundheitszustandes wurde präoperativ mit 41,3 (SD ± 25,4) postoperativ mit 80,4 (SD ± 25,8) bewertet. Die Änderung der Werte war statistisch signifikant. Eine statistisch signifikante Verbesserung der Range of Motion (ROM) von 102,3° (SD ±16,11) präoperativ auf 112,2° (SD ±11,3) wurde ein Jahr postoperativ festgestellt. 32 Patienten (70%) beschrieben eine deutliche Verbesserung der Funktion, 34 (74%) eine deutliche Schmerzlinderung. 29 Patienten (63%) empfanden kaum oder gar keinen Unterschied zu einem „normalen, gesunden“ Knie. Im Alltag stark eingeschränkt durch die Prothese fühlten sich 3 Patienten (6,5%). Ein Jahr nach der Operation zeigte sich eine signifikante Verbesserung der Wahrnehmung bezüglich des Gesundheitszustandes der Patienten (präoperativ: 27,7 Punkte SD ± 22,5, postoperativ 54,9 Punkte SD ± 19,4). 44 Patienten (96%) waren mit dem Operationsergebnis nach einem Jahr zufrieden. Die Erwartungen wurden bei 37 Patienten (80%) voll, bzw. zum größten Teil erfüllt. Schlussfolgerung: Die Nachuntersuchungsergebnisse belegen eine signifikante Beseitigung der Gonarthroseschmerzen und eine signifikante Verbesserung der Kniefunktion. Die Patienten zeigten sich zufrieden und sahen ihren Erwartungen erfüllt. Eine Überlegenheit der Physica KR-Prothese hinsichtlich Funktionsverbesserung, Schmerzreduktion und Wahrnehmung ist im Literaturvergleich in vorliegender Ein-Jahres-Nachuntersuchung nicht nachweisbar. Wie groß der Einfluss des kinematischen Prothesendesigns der Physica KR-Prothese auf die erhobenen Ergebnisse ist, kann nicht beantwortet werden.
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Full frame distilled prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. Learned from the 10,348 direct Codex labels and 10,348 direct Gemma labels. Candidate is the union of thresholded teacher heads; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels or direct frontier model labels.
Codex and Gemma teacher scores by category
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.001 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.001 | 0.002 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.002 | 0.001 |
| Bibliometrics | 0.004 | 0.009 |
| Science and technology studies | 0.001 | 0.001 |
| Scholarly communication | 0.000 | 0.003 |
| Open science | 0.002 | 0.002 |
| Research integrity | 0.001 | 0.001 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.001 | 0.001 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from it