Joseph Quesnel et Michel Tremblay - Le théâtre révolutionnaire au Québec
Bibliographic record
Abstract
Das frankokanadische Theater hat eine langwierige Anlaufzeit in Angriff nehmen müssen um sich schlussendlich im englischsprachigen Nordamerika etablieren zu können. Die vorliegende Diplomarbeit soll einen Überblick über die historische Entwicklung von den Anfängen bis hin zur Moderne des Quebecer Theaters bieten. Der erste Teil der Arbeit beleuchtet in theoretischer und geschichtlicher Hinsicht die verschiedenen Entwicklungsperioden, angefangen vom ersten aufgeführten Theaterstück in der französischsprachige Überseekolonie, über die Niederlassung von professionell arbeitenden Spieltruppen in Montreal, bis hin zur Etablierung der Quebecer Umgangssprache in der zeitgenössischen Literaturszene. Folgend dieser theoretischen Einführung, widmet sich diese Diplomarbeit zwei Theaterautoren, welche einen beachtlichen Beitrag zur Institutionalisierung der franko-kanadischen Bühnenliteratur beigetragen haben; beginnend mit Joseph Quesnel aus Saint-Malo in Frankreich, welcher kurz vor der Französischen Revolution über Umwege nach Québec emigrierte. Zu Recht kann man behaupten, dass es Quesnel war, der eines der ersten kanadischen Theaterstücke schrieb: für ein kanadisches Publikum und auf einer kanadischen Bühne uraufgeführt. Die beiden Stücke L’Anglomanie ou le Dîner à l’anglaise sowie Les Républicains français ou La Soirée du Cabaret spiegeln den Zeitgeist der Epoche wider, die Einstellung der Kanadier und Franzosen gegenüber den englischen Machtparteien, und die gesellschaftliche Veränderung während der Französischen Revolution von 1789 sowie kurz danach. Die zweite Hälfte meiner praktischen Analyse widmet sich dem Werk von Michel Tremblay, Schriftsteller und Regisseur aus Outremont, dem Arbeiterbezirk Montreals. Tremblay wird oft als Koryphäe des modernen quebecer Theaters dargestellt, nicht zu Unrecht, da ohne sein Theaterstück Les Belles-sœurs die Verwendung der französischen Standardsprache auf der Bühne vermutlich immer noch Realität sein würde. Stattdessen spricht man „joual“ –dank Tremblay wurde diese Umgangssprache salonfähig. In seinem bedeutendsten Werk präsentiert er das einfache Volk und vor allem die Frauen Quebecs; die Probleme der Heranwachsenden und die Ängste der älteren Generation. Die Revolution von 1968 verändert die Position gegenüber Staat und Kirche -Konsumwahn und Materialismus stehen über den traditionellen Werten innerhalb der Familie. Beide in dieser Arbeit analysierten Autoren verfassen ihre Texte zu einer Zeit des Umbruchs und diese Revolutionsstimmung macht sich linguistisch und inhaltlich bemerkbar. In beiden Werken spielen Musikpassagen eine wichtige Rolle, vor allem Tremblay bedient sich oftmals Gesangssequenzen um seinen 15 Frauen Platz für Selbstreflexion innerhalb von, teils gesungenen, Monologen zu lassen. Joseph Quesnel und Michel Tremblay haben, jeder für sich und in einzigartiger Weise, den Grundstein zu einer Epoche des frankokanadischen Theaters gelegt. Beide Autoren verdeutlichen in ihren Bühnenstücken die Wichtigkeit der Identitätsfindung für die Quebecer Bevölkerung, sowie die der kulturellen Verwurzelung in der Literaturwelt als Spiegel der Gesellschaft.
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How this classification was reachedexpand
Full frame machine prediction
Teacher imitationNot calibrated prevalence, not ground truth. Human validation pending. The Gemma side is a direct model label for every work in the frame, read from the title-only record. The Codex side is a classifier learned from the 10,348 direct Codex labels and calibrated to design-weighted sample rates; fields without enough sample support carry no Codex call. Candidate is the union of the two sides; consensus is their intersection. These outputs are machine_predicted_unvalidated and are not human labels.
Distilled classifier scores by category (both heads)
| Category | Codex | Gemma |
|---|---|---|
| Metaresearch | 0.001 | 0.002 |
| Meta-epidemiology (narrow) | 0.000 | 0.000 |
| Meta-epidemiology (broad) | 0.000 | 0.000 |
| Bibliometrics | 0.001 | 0.001 |
| Science and technology studies | 0.012 | 0.003 |
| Scholarly communication | 0.004 | 0.001 |
| Open science | 0.001 | 0.001 |
| Research integrity | 0.002 | 0.002 |
| Insufficient payload (model declined to judge) | 0.045 | 0.002 |
Machine scores (provisional)
The two teacher heads of the student model, read on this work. A score orders the frame for review; it never asserts a category, and the validation status ships verbatim with every row.
Baseline scores from an immature model (maturity gate not passed, 7 training rounds). Scores rank; they never assert a category.
score_only:v0-immature-baseline · verbatim from the scoring run: score_only means the number may rank works, and no category label ships from itClassification
machine, unvalidatedMachine predicted; a candidate call from one source (direct Gemma or distilled Codex), not a consensus.
How this classification was reached, model by model and score by score, is at the end of the page under "How this classification was reached".